EU-Label

Kennzeichnung des Energieverbrauchs durch das EU-Label.

Seit 1998 werden in Deutschland bereits Elektro-Haushaltsgroßgeräte mit dem EU-Label gekennzeichnet. Dazu gehören Waschvollautomaten, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschinen, Elektrobacköfen, Raumklimageräte und inzwischen auch Leuchtmittel und Fernseher.

Für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen gilt seit Dezember 2010 ein separates überarbeitetes EU-Label. Für Fernsehgeräte wurde 2011 erstmalig ein EU-Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs eingeführt.

Das EU-Label soll dem Verbraucher helfen, auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Gerät energieeffizient ist. Je nach Produktgruppe reicht hier die Skala von A (sehr effizient) bis zu G (sehr ineffizient). Schrittweise wird diese Skala nach oben erweitert. Die effizientesten Wäschetrockner werden so mit den Klassen A+, A++ und A+++ gekennzeichnet.

Siemens Waschautomat

Der Entwicklung des Stromverbrauchs in Deutschland

In den deutschen Haushalten ist der Stromverbrauch in den letzten 50 Jahren stetig angestiegen. Das lässt sich auf die zunehmende Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten zurückführen. Der Rückgang des Stromverbrauchs seit 1996 ist damit zu erklären, dass die Haushalte zu diesem Zeitpunkt bereits einen sehr hohen Sättigungsgrad an elektrischen Haushaltsgeräten erreicht haben und der generelle Stromverbrauch bei den neueren Geräten zusätzlich noch erheblich gesunken ist.

Seit das EU-Label eingeführt wurde, ist bei den angebotenen Geräten eine deutliche Verschiebung hin zu den effizienteren Geräten zu erkennen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf Ihren Energieverbrauch aus, sondern senkt auch die energiebedingten CO2-Emissionen.